Low Code Plattform

Digitalisierung mit Hilfe von Low Code Plattformen am Beispiel Versicherungen

Ansprechpartner Dirk Weingärtner

Dirk Weingärtner, Director Insurance Solutions

Als studierter Wirtschaftsingenieur befasst er sich seit über 20 Jahren intensiv mit der Automatisierung von Geschäftsprozessen. Seit 2009 unterstützt er mit seinem Team namhafte Kunden aus der Versicherungs­wirtschaft bei der Digitalisierung. Heute ist er bei der SoftProject GmbH als Director im Bereich Insurance Solutions tätig.

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Die digitale Transformation in der Versicherungsbranche ist in vollem Gang, dennoch haben sich die Organisation und das Management von Prozessen bei einer Mehrzahl der traditionellen Versicherer in den letzten Jahren kaum verändert. Genau genommen hat die digitale Disruption bereits mit voller Wucht und nachhaltiger Auswirkung auf die Profitabilität bei den Versicherern eingeschlagen. Welche Konsequenzen hat das und was können wir dagegen tun?

Einerseits wirkt die aktuelle Pandemie für Unternehmen als Brandbeschleuniger und andererseits – je nach Kundenbasis – als Verschnaufpause, in der die Führungskräfte und Manager die Folgen der Einzel-, Abteilungs- und Bereichsentscheidungen wieder in den Gesamtzusammenhang der Organisation stellen können (COR). Doch die Herausforderungen für die Versicherungsunternehmen sind geblieben: Änderungen als Reaktion auf aktuelle Trends und Nutzerverhalten schneller und dynamisch anpassbar umzusetzen.

„Low Code“ kann ein Schlüssel für schnelle Reaktionsgeschwindigkeiten und bietet Versicherern und Maklern neue, profitable Möglichkeiten. Die Kombination von vorprogrammiertem, hochentwickeltem Code mit einer grafischen Benutzeroberfläche ermöglicht es Fachexperten, IT-Anwendungen anzupassen, ohne auf tiefe Programmierkenntnisse angewiesen zu sein.

Was aber ist nun Low Code?

Man könnte Low Code als Booster für die Digitalisierung beschreiben: Als Apollo 11 am 16. Juli 1969 vom Kennedy Space Center abhob, hing das Leben der Astronauten nahezu ausschließlich von der Qualität, der von Margaret Hamilton entwickelten Steuerungs-Software ab. Sie und ihr Team hatten die Software vollständig in Maschinensprache (Assembler) entwickelt, getestet, überprüft und in der Rakete installiert. Die Entwicklung umfasste einen geschätzten Gesamtaufwand von 1.400 Vollzeitjahren. Die Größe des Quellcodes lag bei nur rund 3 MB!

Seit dem Start von Apollo 11 hat sich viel getan: Heute programmiert niemand mehr Grundfunktionen „von Hand“: Bibliotheken, Frameworks, Cloud-Services und APIs werden systematisch genutzt und wiederverwendet – der Anteil an selbst geschriebenem Quellcode nimmt rapide ab. Low Code geht noch einen Schritt weiter und kombiniert Vorlagen oder vorprogrammierte Funktionen mit einer einfach und intuitiv bedienbaren grafischen Benutzeroberfläche. Mit diesen Funktionen erleichtern Low-Code-Plattformen die Entwicklung komplexer Anwendungen mit minimalem Programmieraufwand.

Die Teilautomatisierung vieler manueller Tätigkeiten führt zu einem enormen Geschwindigkeitsvorteil bei der Entwicklung neuer Lösungen. Die zugehörigen kurzen Implementierungszyklen ermöglichen eine schnelle Validierung und iterative Verbesserung. Mithilfe von Low-Code-Plattformen werden Datenstrukturen teilweise automatisch erstellt, Prozesse visuell modelliert und zeitaufwändige Tests selbst durchgeführt werden. Gleichzeitig können die Abteilungsmitarbeiter auch Aufgaben übernehmen, die in der Vergangenheit vertiefte Programmierkenntnisse erfordert haben.

Und was bedeutet das für die Versicherungsbranche?

Low Code trägt dazu bei, IT-Anwendungen an unterschiedlichen Stellen der versicherungstechnischen Wertschöpfungskette schneller zu erstellen und auszuführen. Und das immer sofort auf Basis unsichtbar im Hintergrund arbeitet und im Idealfall von erfahrenen Digitalisierungsexperten aktuell gehalten wird. Für die Versicherungsbranche eröffnet dies interessante Chancen und kann zur Lösung dringender Probleme beitragen.

Im agilen Projektmanagement wird häufig der Begriff Fail-Fast verwendet, was die Eigenschaft bezeichnet, Fehler frühzeitig zu erkennen. Um jedoch zu verhindern, dass eine neue Idee scheitert, bevor sie überhaupt auf dem Markt getestet wurde, müssen geeignete und optimalerweise regional gesteuerte Tests mit wenig Aufwand durchgeführt werden können. Hier kann die Low-Code-Technologie enorme Zeitgewinne erzielen: Vertrieb und Produktentwicklung können nach einer kurzen Konzeptions- und Planungsphase schnell umgesetzt und auf dem Markt platziert werden. Wenn sich eine Idee als tragfähig erweist, kann sie bei Bedarf weiterverfolgt und als Produkt, Teilprodukt oder auch Dienstleistung platziert werden.

Wenn sich die Idee als weniger vielversprechend herausstellt, sind die verursachten Kosten überschaubar. So können mit vergleichbarem Aufwand zu bisherigen Entwicklungen nicht nur eine, sondern mehrere Tests erfolgen. Und nicht nur individuelle Anwendungsfälle können in Low-Code-Plattformen getestet werden, sondern auch völlig neue Geschäftsmodelle. So lässt sich beispielsweise prüfen, ob die Echtzeitverarbeitung von Daten eines Kunden oder eines Ökosystems im Kontext der Annahmen seiner eigenen Versicherungsmathematiker wirklich funktioniert und richtig tarifiert ist.

Externe und interne Schnittstellenfähigkeit eröffnen neue Digitalisierungspotenziale

Nicht nur die Anforderungen der Endkunden an die Versicherungen und deren digitale Dienstleistungsfähigkeit und -qualität steigen, insbesondere ab der Generation Y. Auch die gegenseitigen Anforderungen an die digitalen Fähigkeiten der verschiedenen Marktteilnehmer im Versicherungsumfeld nehmen zu. Allein der mehrstufige Vertrieb mit unterschiedlich angebundenen und verschieden agierenden Partnern erfordert eine enorme digitale Schnittstellenintelligenz.

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Die digitale Transformation trifft alle Marktteilnehmer.

Die digitale Transformation trifft alle Marktteilnehmer. Diese stehen vor der Herausforderung zu entscheiden, ob sie zuerst die gesamte IT-Landschaft modernisieren wollen – was gerade im Versicherungsumfeld bereits bemerkenswert oft gescheitert ist – oder ob sie sich zunächst auf neue Produktideen und verbesserte Prozesse konzentrieren wollen, um diese dann zu skalieren. Low Code hilft, den effektiven Umgang mit den beiden Themen parallel zu betrachten und zu testen. Das schafft die Möglichkeit, etwas Druck von den allgegenwärtigen, ressourcenverschlingenden Großprojekten zu nehmen und gleichzeitig nicht nur auf dem Markt präsent, sondern auch innovativ zu sein.

Entwicklerkapazitäten in Versicherungen sind knapp, oft verlieren sich die besten Spezialisten im Tagesgeschäft, „change + run“ und neue, frische Ansätze sterben in heterogenen Systemlandschaften und an starren Organisationen. Low-Code-Plattformen können dieses Problem zumindest lindern, indem sie die Zusammenarbeit zwischen IT und Geschäftsabteilungen in funktionsübergreifenden Teams fördern. Mitarbeiter aus den Fachabteilungen können Aufgaben übernehmen, für die zuvor Programmierkenntnisse erforderlich waren, IT-Mitarbeiter werden entlastet und können ihr Know-how dort einbringen, wo es den größten Nutzen bietet: Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Angesichts der großen Vorteile von Low Code halten wir die Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner, dass jedes dritte Unternehmen bis 2024 Low-Code-Plattformen nutzen wird, für durchaus realistisch. Aber für die meisten dieser Unternehmen gibt es bis dahin noch viel zu tun – vor allem, wenn sie in der Versicherungsbranche tätig sind. Warum das so ist? Die Integration einer Low-Code-Anwendungsplattform in eine bestehende Prozesslandschaft erfordert eine gewisse Vorbereitung erfordert.

Die Strategien mit oder ohne Low Code müssen dennoch immer verglichen werden. Die Gesamtsituation ergibt eine Bewertungsmatrix aus Investitionen und Zeitplanung, die die Entscheidungsgrundlage bildet.

Wie bei jeder Nutzung proprietärer Software-Komponenten und -dienste ist es auch bei Low Code wichtig, die einschlägigen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen (Compliance) sowie die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. SoftProject hat auf Basis von 20 Jahren Erfahrung und einem breiten Kundenstamm in den Top 10 der Versicherungswirtschaft viel Erfahrung mit der Evaluation von Low-Code-Plattformen sowie unterschiedlichen Nutzungs- und Lizenzmodellen – beispielsweise On-Premises, in einer Private oder Public Cloud.

Key-User und Stakeholder frühzeitig einbinden

Der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Systems ist oft nicht die Leistung der Technologie, sondern die Akzeptanz durch Endanwender und seine Fähigkeit, auf sich ständig ändernde Anforderungen zu reagieren. Low-Code-Anwendungsplattformen schaffen hier einen großen Mehrwert, da sie es ermöglichen, Lösungen schnell zu validieren. Daher ist es wichtig, diese Lösungen gemeinsam mit den eigentlichen Endverbrauchern zu entwickeln. Im Projekt sollten Unternehmen daher systematisch den Zugang zu echten Nutzern und den wichtigen Stakeholdern planen und diese nach der Ideenfindung lassen.

Moderne Low-Code-Anwendungsplattformen bieten in der Regel mehr als nur die Möglichkeit, zusätzliche Anwendungen zu entwickeln. Mit einer Low-Code-Software-Plattform wie dem Insurance Gateway können beispielsweise bestehende Schnittstellen und Kernsysteme mit einem Data Hub vernetzt werden, über den verschiedene Anwendungen auf Daten und Dienste zugreifen können. Diese Integrationskonzepte sind das unternehmensinterne Äquivalent einer Open-Data-Strategie, die ein erhebliches Innovationspotenzial innerhalb eines Unternehmens erschließen kann.

Low-Code-Plattformen sind für Versicherer und Makler noch weitgehend Neuland. Die Wettbewerbsvorteile, die sich aus ihrer erfolgreichen Umsetzung ergeben, dürften jedoch nicht lange ungenutzt bleiben. Angesichts der enormen Geschwindigkeitsvorteile bei der Entwicklung neuer Lösungen könnte diese Technologie der Booster sein, der die digitale Transformation nach oben und in eine stabile Umlaufbahn bringt. Angesichts der bisherigen Rückmeldungen vom Markt vermuten wir, dass diese Technologie fast so steil steigen wird wie Apollo 11 damals.

Low Code Plattformen: Wie sie Unternehmen erfolgreich machen!

Endkunden und Vertriebspartner erwarten rund um die Uhr Erreichbarkeit über elektronische Kommunikationswege; Versicherungen und ihre Partner müssen immer schneller auf Marktanforderungen reagieren und kurze Produkt- und Time-to-Market-Zyklen einhalten. Gleichzeitig sollen sie individuelle Kundenwünsche erfüllen und ihnen exklusive Lösungen bereitstellen – das alles mit größtmöglicher Sicherheit und wenig Aufwand. Eine Mammutaufgabe, die sich mit einer zentralen Low-Code-Digitalisierungsplattform lösen lässt, die Menschen, Systeme, Geräte sowie Daten und Dokumente miteinander verbindet, Daten steuert und Geschäftsprozesse automatisiert. Doch was genau ist eine Low-Code-Plattform, was muss sie leisten und wie integrieren Versicherungsunternehmen sie in ihre IT-Landschaft?

Vorneweg: Eine allgemeine Definition für den Begriff „Digitalisierungsplattform“ gibt es derzeit nicht. Daher nähern wir uns über den Nutzen, den ein Unternehmen durch den Einsatz einer Digitalisierungsplattform hat, etwa beschleunigte Arbeitsabläufe, verkürzte Reaktions- und Durchlaufzeiten sowie weniger Fehler und reduzierte Kosten. Das Ziel ist dabei immer, die Service- und Produktqualität und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Dabei unterstützen Anwendungen wie ein Chatbot, über den Kunden Versicherungen online abschließen können – jederzeit, von jedem Ort und automatisiert über ein intelligentes Dialogsystem, mit dem sie über Text- oder Spracheingabe kommunizieren können. Oder Anwendungen, die es dem Versicherer ermöglichen, fallabhängig mit Kunden zu kommunizieren. Per SMS oder E-Mail bekommt der Kunde eine Nachricht auf sein Smartphone geschickt. Der Kunde gelangt über einen in der SMS bzw. E-Mail mitgesandten Link auf die Webanwendung – ganz unkompliziert und ohne das Herunterladen einer App. Im Schadenfall können z. B. Mitteilungen, Bilder und Rechnungen elektronisch übermittelt werden. Beim Versicherer erfolgt die Bearbeitung der Deckungsprüfung ebenfalls vollständig automatisiert, während nach der Bewertung des Falls die Schadenhöhe in Sekundenschnelle durch künstliche Intelligenz ermittelt wird. Regelbasiert wird die nächstgelegene Partnerwerkstatt genannt und das Fahrzeug online begutachtet. Der Kunde erhält wiederum einen Link auf sein Smartphone, über den er eigenständig einen Termin vereinbaren kann. Ein Zukunftsszenario? Nein, das muss jede fortschrittliche Digitalisierungsplattform können.

Der erste Schritt: Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Situation

Bevor Digitalisierungsprojekte gestartet werden, muss ein Unternehmen Prozesse mit Verbesserungspotenzial identifizieren. Dazu haben sich Workshops mit Digitalisierungsexperten sowie ein „Proof of Concept“ bewährt.

Nach der Bestandsaufnahme folgt eine Einschätzung mit konkreten Maßnahmenvorschlägen, wie und an welchen Stellen Prozesse beschleunigt, die Arbeitsqualität verbessert und Kosten gesenkt werden können. Im Anschluss wird ein Prozess umgesetzt, um die Abhängigkeit der verschiedenen Anwendungen und die Funktionalität von Schnittstellen zu demonstrieren. Hierdurch erhält das Projektteam eine konkrete Basis für seine weitere Arbeit.

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Konnektivität: Daten müssen ungehemmt fließen!

Digitalisierungsvorhaben sind durchaus komplex und bei falscher Herangehensweise auch kostenintensiv. Eine Umsetzung ohne Experten ist daher kaum möglich. Dreh- und Angelpunkt sind funktionierende Schnittstellen zwischen den bestehenden IT-Systemen und den anzubindenden Digitalisierungskomponenten. Ohne einen ungehinderten Im- und Export von Daten ist Prozessautomatisierung nicht möglich. Spezielle Adapter, die Formate umwandeln und Systeme kompatibel machen, sorgen dabei für einen reibungslosen Datenfluss.

Bei der Auswahl der Digitalisierungsplattform ist es also entscheidend, dass diese über branchenspezifische Adapter- und Konnektoren verfügt. Ansonsten kann es schnell zu digitalen Patchwork-Landschaften mit isolierten Informationssilos und prozesshemmenden Medienbrüchen kommen.

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Zentrale Helfer: Low Code und No Code sichern Wettbewerbsvorteile

Low Code beziehungsweise No Code bedeutet, dass die Komplexität der Digitalisierungsplattform soweit reduziert ist, dass sowohl Fachanwender als auch Prozessverantwortliche voll funktionsfähige, automatisierte Prozesse oder Systemanbindungen auf einer grafischen Oberfläche modellieren, direkt ausführen und anhand von Dashboards prüfen und analysieren können, ganz ohne Programmieren. In Zeiten des demografischen Wandels, in denen gut ausgebildete IT-Mitarbeiter fehlen, die komplexe Prozesse und Services umsetzen könnten, sind Werkzeuge, mit denen Prozesse und Regeln auch von Nichtentwicklern grafisch umgesetzt werden können, gefragt wie nie zuvor. Durch sie können Unternehmen knappe Entwicklungsressourcen kompensieren und skalieren.

Mit einer Low-Code- bzw. No-Code-Plattform lassen sich so die steigenden Anforderungen an Agilität, Flexibilität, rasche Kurswechsel durch Marktveränderungen und selbst Themen wie Big Data oder künstliche Intelligenz sicher meistern. Entscheidend ist, dass die grafische Oberfläche der Digitalisierungsplattform nicht aus reinen Zeichenwerkzeugen für die Prozessmodellierung besteht, sondern über Digitalisierungsbausteine mit direkt ausführbaren Funktionen und leistungsstarken Process Engines verfügt.

Was muss eine Low Code Plattform leisten?

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Kompatibel: Einfach zwischen verschiedenen Plattformen und Betriebsvarianten wechseln

Versicherer und ihre Partner können die Low-Code-Digitalisierungsplattform X4 BPMS Cloud-basiert, als Hybrid-Lösung oder On-Premises einsetzen: Während einige Unternehmen ihre Anwendungen, Dienste und Daten komplett über Cloud-Computing-Plattformen wie Google cloud platform, Amazon Web Services AWS, Red Hat OpenShift Online oder Microsoft Azure bereitstellen – beispielsweise um von Flexibilität und reduzierten Wartungsaufwänden zu profitieren – bevorzugen andere einen hybriden Ansatz.

Ein hybrides Betriebskonzept hat den Vorteil, dass die Anbindung der Back-End-Systeme und unternehmensspezifischen Abläufe im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, während typische Branchenprozesse wie die Anbindung von beliebigen Dienstleistern oder Vermittlern sich in die Cloud auslagern lassen, dass im Idealfall ISO-zertifiziert und in Deutschland betrieben wird – ohne auf eine beschleunigte, agile Performance verzichten zu müssen.

Sollten sich bei Unternehmen, die derzeit auf eine reine On-Premises-Lösung setzen, Anforderungen, die strategische Ausrichtung oder wirtschaftliche Abwägungen ändern, können diese mit der X4 BPMS jederzeit auf eine Hybrid- oder Cloud-Lösung erweitern. Über 200 Adapter machen sämtliche Schnittstellen kompatibel.

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Perfektes Zusammenspiel: Branchenspezifische und -neutrale Lösungen

Je mehr Teilprozesse bei einem Versicherungsunternehmen automatisiert sind, desto einfacher gestaltet sich die weitere Digitalisierung. Etwa durch bereits digitalisierte Prozesse, die wiederverwendet werden können, wodurch die Aufwände der weiteren Digitalisierungsvorhaben sinken. Zahlreiche zukunftsorientierte Unternehmen digitalisieren bereits branchentypische Prozesse und setzen auf eine durchgängige elektronische Schadenabwicklung, eine automatisierte Dienstleistersteuerung sowie Portal- und Self-Service-Lösungen für ihre Kunden oder eine automatisierte Umsetzung von BiPRO- und GDV-Anforderungen und eNormen.

Vorgefertigte Branchenlösungen, die sich auch aus der Cloud beziehen lassen, stellen bis zu 80 Prozent der zu automatisierenden Funktionen umgehend bereit, während nur 20 Prozent individuell angepasst werden müssen. Der Entwicklungsaufwand sinkt gegenüber Individualentwicklungen erheblich, Aufwände und Kosten werden reduziert, und Services wie Web-Anwendungen und Portallösungen sind direkt einsatzbereit. Parallel zu den Branchenlösungen beschleunigen Unternehmen die digitale Transformation durch die Automatisierung allgemeiner, branchenübergreifender Geschäftsprozesse wie Prozesse in der Finanzbuchhaltung oder im Personalwesen.

Augen auf! Low Code Plattform ≠ Low Code Plattform

Die X4 BPMS als Low-Code-Digitalisierungsplattform
Die X4 BPMS als Low-Code-Digitalisierungsplattform

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass jedes Unternehmen eine Low-Code-Plattform nutzen kann und diese auch nutzen sollte, um die aktuellen Herausforderungen im Griff zu behalten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ausgestaltungen, Definitionen und Funktionen am Markt unterscheiden sich stark. Ein genauer Blick lohnt sich vor der Auswahl. Entscheidend sollte letztendlich sein, dass eine zentrale Plattform alle Digitalisierungsaufgaben lösen kann, praxiserprobt ist und Daten sicher steuert, sie alle Beteiligten – vom Versicherer über den Dienstleister bis zum Endkunden – miteinander verbindet und über einen Low-Code-, beziehungsweise No-Code-Ansatz sowie entsprechende Sicherheits-Tools und eine entsprechende Prozesstiefe verfügt.